Hauptinhalt

Bundesrat nimmt wichtige Korrekturen vor

Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands vom 2. November 2022

Die Landesregierung hat an der Verordnung zur Parlamentarischen Initiative Absenkpfad einige für die Praxis wichtige erste Anpassungen vorgenommen und ein weiteres agrarpolitisches Verordnungspaket verabschiedet.

Der Bundesrat hat entschieden, bei den Verordnungen zur Umsetzung der Parlamentarischen Initiative Absenkpfad gewisse Korrekturen vorzunehmen. So will er den Versorgungssicherheitsbeitrag wieder von 600 auf 700 Franken erhöhen. Weiter streicht er die vorgesehen vierjährige Verpflichtungsdauer bei den Produktionssystembeiträgen wieder. Beide Entscheide sind aus Sicht des Schweizer Bauernverbands (SBV) richtig. Wichtig für die landwirtschaftliche Praxis ist zudem, dass aus dem Parlament zusätzliche Anpassungen folgen. Dabei stehen die Reduktion auf ein realistischeres Niveau bei den Nährstoffzielen sowie der Verzicht auf die Einführung von 3.5 % Biodiversitätsförderfläche auf dem Ackerland im Vordergrund.

Weiter verabschiedete die Regierung ein neues agrarpolitisches Verordnungspaket. Der SBV begrüsst die darin vorgesehenen Massnahmen betreffend den Umgang mit Grossraubtieren. Deren Finanzierung muss aber zwingend ausserhalb des Landwirtschaftsbudgets erfolgen. Dasselbe gilt für die geplanten Massnahmen im Bereich der Strukturverbesserungen, die nicht direkt mit der landwirtschaftlichen Produktion zu tun haben wie die Revitalisierung von Kleingewässern oder den Bau von Wanderwegen. Die vorgesehene Förderung von Schweizer Nutztierrassen ist aus Sicht des SBV ebenfalls begrüssenswert, sofern sie nicht auf Kosten der bestehenden Förderprogamme geschieht.

 

Rückfragen

Martin Rufer

Martin Rufer

Direktor Schweizer Bauernverband

Telefon 078 803 45 54
E-Mail martin.rufer@sbv-usp.ch

Francis Egger

Stv. Direktor Schweizer Bauernverband
Leiter Departement Wirtschaft, Bildung und Internationales

Telefon      056 462 50 12
Mobile       079 280 69 66
Email        francis.egger@sbv-usp.ch

Weitere Beiträge zum Thema

Stellungnahmen Änderung der Jagdverordnung

07.09.23 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands zur Änderung der Jagdverordnung.

Mehr lesen
Stellungnahmen Verordnungspaket Umwelt Frühling 2024

30.08.23 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands zum Verordnungspaket Umwelt Frühling 2024.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Wirtschaftliche Lage der Bauernbetriebe: Schere geht auf

30.08.23 | Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands befasst sich schon länger mit den Wahlen 2023 und den Vorarbeiten für ein neues, landwirtschaftsaffineres Parlament. Absolut entscheidend wird aber sein, dass die Landwirtschaft und der ländliche Raum auch wählen gehen. Deshalb ruft er alle bäuerlichen Organisationen eindringlich dazu auf, die nächsten Wochen zur Mobilisierung zu nutzen!

Mehr lesen
Stellungnahmen BVG-Mindestzinssatz 2024

24.08.23 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands zum BVG-Mindestzinssatz 2024.

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Schutz der Kulturen bröckelt

22.08.23 | Weil immer mehr Pflanzenschutzmittel verboten werden und es zu wenig zuverlässige und wirksame Alternativen gibt, ist der Schutz vieler Kulturpflanzen gefährdet. Damit drohen nicht nur bedeutende Ernteverluste, sondern mittelfristig auch die Aufgabe von für die Ernährung bedeutenden Kulturen.

Mehr lesen
Stellungnahmen Bundesgesetz über die Massnahmen zur Entlastung des Haushaltes ab 2025

21.08.23 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands über das Bundesgesetz über die Massnahmen zur Entlastung des Haushaltes ab 2025.

Mehr lesen
Stellungnahmen Änderung der Verordnung des WBF über die Pflichtlagerhaltung von Nahrungs- und Futtermitteln (SR 531.215.111)

18.08.23 | Stellungnahme des Schweizer Bauernverbands zur Änderung der Verordnung des WBF über die Pflichtlagerhaltung von Nahrungs- und Futtermitteln (SR 531.215.111).

Mehr lesen
Medienmitteilungen
Medienmitteilungen Wahlen vom 22. Oktober: Ländlichen Raum mobilisieren!

18.08.23 | Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands befasst sich schon länger mit den Wahlen 2023 und den Vorarbeiten für ein neues, landwirtschaftsaffineres Parlament. Absolut entscheidend wird aber sein, dass die Landwirtschaft und der ländliche Raum auch wählen gehen. Deshalb ruft er alle bäuerlichen Organisationen eindringlich dazu auf, die nächsten Wochen zur Mobilisierung zu nutzen!

Mehr lesen